Jean Frei  Revisions- und Treuhand AG
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Aktuelle Informationen
Der neue Lohnausweis wird 2005 eingeführt (30.09.2004)
Der Vorstand der Schweizerischen Steuerkonferenz SSK hat beschlosen, den neuen Lohnausweis ab 2005 freiwillig und ab 2006 generell einzuführen. Er stimmt den Beschlüssen der gemischten Arbeitsgruppe Gehaltsnebenleistungen vollumfänglich zu, die im August die Bedenken der Wirtschaftsverbände weit gehend berücksichtigt und die Wegleitung nochmals überarbeitet hat.
 
Medienmitteilung SSK vom 30.09.2004:Die Wirtschaft hat vor Jahren eine Vereinheitlichung der Lohnausweise in der Schweiz gefordert. Mit dem neuen Lohnausweis wird nun das über 30-jährige Formular abgelöst. Gleichzeitig werden verschiedene kantonale Formulare überflüssig. Damit wird die Vorgabe des Steuerharmonisierungsgesetzes nach möglichst schweizweit einheitlichen Formularen in einem für die Wirtschaft wichtigen Bereich erfüllt. Mit der vorerst freiwilligen Verwendung des neuen Formulars wird es den Unternehmungen ermöglicht, individuell den Zeitpunkt der Umstellung vorzusehen. Die definitive Verwendung erst für die Löhne des Jahres 2006 ermöglicht eine ausreichende Vorbereitungszeit für alle.
 
Der nun bereinigte Lohnausweis und die dazugehörende Wegleitung wurden nach ersten Entwürfen der SSK von der Wirtschaft stark kritisiert. Diese Dokumente sind in den letzten Monaten von einer gemischten Arbeitsgruppe Gehaltsnebenleistungen, in der neben den Steuerbehörden auch der Schweizerische Gewerbeverband, der Verband Schweizerischer Arbeitgeber und economiesuisse vertreten sind, stark überarbeitet. Dabei wurden die Anliegen der Wirtschaft zu einem sehr grossen Teil übernommen. Das Ausfüllen des neuen Formulars ist nun vereinfacht worden. Die SSK bietet denn auch eine Internetversion des neuen Lohnausweises an und unterstützt das Projekt der SUVA und der AHV-Behörden, das zusammen mit der Steuerverwaltung des Kantons Bern und der Eidg. Steuerverwaltung erarbeitet wird. Ziel dieses Projektes ist es, direkt aus der Lohnbuchhaltung heraus sowohl die Abrechnung der Sozialversicherungsbeiträge vorzunehmen wie auch die Lohnausweise mit möglichst geringem Aufwand auszufüllen. Damit wird ein wichtiger Beitrag zur Vereinfachung der administrativen Arbeiten insbesondere der kleinen und mittleren Unternehmen geleistet.
 
Neben der neuen Wegleitung, die alle Informationen zum Lohnausweis und insbesondere zu den vielfältigen Gehaltsnebenleistungen enthält, ist eine vierseitige Kurzwegleitung erarbeitet worden. Mit diesem Hilfsmittel dürften die Bedürfnisse von gegen 90 Prozent aller KMU zum korrekten Ausfüllen der Lohnausweise abgedeckt sein.
 
Die weiter bestehenden Differenzen zwischen den Steuerbehörden und Wirtschaftsvertretern betreffen Einzelfragen bezüglich der offen zu legenden Privatanteile für Geschäftswagen sowie die Regelung des Übergangs vom alten zu neuen Lohnausweis. Die Kantone haben nie beabsichtigt, mit der Einführung des neuen, transparenteren Lohnausweises neue Grundlagen für Nach- und Strafsteuerverfahren zu erhalten. Auf der andern Seite kann aber mit diesem Wechsel keine Amnestie für bereits bisher strafbare Falschbeurkundungen und Steuerhinterziehungen verbunden sein. Die Steuerbehörden haben in allen Gesprächen mit den Verbänden für die Beurteilung kritischer Fälle ein kulantes Vorgehen zugesichert.
 
Die Arbeitsgruppe Gehaltsnebenleistungen wird weiter die Entwicklung der Lohnverhältnisse in der Schweiz beobachten. Bei grundlegenden Veränderungen wird sie Vorschläge zur Ergänzung oder Anpassung der Wegleitung ausarbeiten. Damit ist sichergestellt, dass Anliegen sowohl der Wirtschaft wie auch der Steuerbehörden auch in Zukunft gemeinsam besprochen werden und Eingang in die Formulare und Wegleitungen finden werden.
Quelle: SSK Schweizerische Steuerkonferenz
 
Die Abacus Lohnbuchhaltung ist bereit für den neuen Lohnausweis. Da die Angaben auf dem neuen Lohnausweis zum Teil detaillierter sind als auf dem alten, müssen zahlreiche Anpassungen am Lohnartenstamm vorgenommen werden. Auch in organisatorischer Hinsicht besteht Handlungsbedarf. Gerne stehen wir Ihnen bei der Einführung des neuen Lohnausweises mit Rat und Tat zur Seite.

 
Quelle: SSK - Schweizerische Steuerkonferenz, 3011 Bern
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